Kurioses und Lustiges

Kurioses und Lustiges

Die Leiden des Manfred H. - 2018
Bezirksblasmusikfest 2018 in Geiersberg. Wir stellten uns mit unserer Kapelle der Marschwertung und waren bereits sehr früh mit unserer Darbietung an der Reihe. Danach beginnt das Warten auf den Festakt den niemand versäumen will. Ist doch hier das Gesamtspiel aller teilnehmenden Kapellen ein besonderer Höhepunkt.
Unser ehemaliger Stabführer Manfred H. hat, gewissenhaft wie der ist, sein Instrument nach der Marschwertung sicher in seinem Auto verstaut und begab sich dann ins Festzelt.
Kurz vor dem Festakt eilt er zum Auto, holt seine Klarinette und begibt sich rasch zum Festplatz.
Dort angekommen bemerkt er, dass sein Klarinetten-Blattl noch im Auto liegt. Er saust wieder zum Auto - doch leider den Schlüssel hat seine Frau eingesteckt - wieder den beschwerlichen Weg zum Festplatz, ... ihr könnt euch denken was los war.
Richtig, der Festakt war voll im Gange, eigentlich schon fast vorbei.
Auch dies war eine Erwähnung und ein kleines Geschenk wert. Beim Frühjahrskonzert durften alle Besucher den Marathonlauf von Manfred nochmals anhand eines Gedichtes miterleben. Das Geschenk war sehr nützlich (findet unser Obmann - der auch die Zeilen geschrieben hat) - kann Manfred doch künftig seine Klarinetten-Blätter im kurzen Weg selbst herstellen.

s'Musifest in Geiersberg, oder "heut' is ned mei dog"

Marschwertung ist umi, eini ins Zelt,
vagess'n is de ganze Welt.
Guat is gonga, hod ma rundum g'heat,
drum wird s'Instrument ins Auto g'sperrt.

Drinn wird glei g'feiert volla Freid,
bis zum Festakt is eh nu gnuag Zeit.
Auf oamoi is Zwöfi, iatzt miassma uns schlein.
Mechst am Festplatz ja ah ned da letzte sein.

Umi zum Parkplatz, die Klarinettn holt er gschwind o,
sofurt zum Festplatz, Höll' Teifi san den oisand schon do.
Er setzt an zum spün, die Zung foat ins Lari,
es fehlt nämlich des Blattl von sei er Klari.

Er rennt zu sein Parkplatz, ma siagt eam fast stürzen,
Eh Wurscht, an Schlüssel hat Frau in da Schürzn.
Zum dritten moi, rennen er, wirklich is woar,
da Festakt der is jetzt freilich schon goar.

Lieber Manfred! (Geschenkübergabe beim Konzert)
Brauchst ned renna, muasst a ned schwitz'n,
muasst netta dein Blattl selba schnitz'n.
Denn Klari spün ihr lieben Leut',
macht mit an Blattl doppelt Freid'.

A Messer und a Übungsscheit'l,
Übst oi dog auf'd Nocht a Zeit'l.
Wirst seh'n wie schen, is ned verkehrt,
Wann ma bei an Festakt a a Klari heart.


Nicht endendwollende Probe 2017
Die Vorbereitungen auf unser Frühjahrskonzert sind voll im Laufen. Geprobt wird Freitag und Sonntag um dem Publikum ein unvergessenes Konzert zu bieten.
Zwei Wochen vor dem Konzert werden in (fast) ganz Europa die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Es ist Sommerzeit.
An diesem Wochenende probten wir fleißig und intensiv. Probenbeginn ist um 09:00 Uhr und das programmierte Ende sollte um 12:00 Uhr sein.
Jeder Musiker weiß, wie die Zeit vergeht wenn man sich der Musik widmet. Auch unser Kapellmeister Christian. Es war so ca. 12:15 Uhr als er dann meinte machen wir eine kurze Pause oder üben wir noch etwas am nächsten Stück?
Keiner wagte es etwas zu sagen bis es doch einer in den hinteren Reihen ganz leise wagte den Christian zu fragen wie spät es denn auf seiner Uhr sei. Kreidebleich bemerkte er erst in diesem Moment seine Fauspas - er hatte noch die "alte" Zeit eingestellt.
Dies war der Anlass von Obmann Roland den Kapellmeister Christian beim Frühjahrskonzert auf dieses Missgeschick vor dem gesammten Publikum mit einem kleinen Geschenk (Bild) und einem Gedicht zu "erinnern".

Die neiche Uhrzeit oder, „hi und da, san´s ent nu hint.

A Samstag wars und vierzehn Tag is her,
ham´s vom Nordkap bis zum Mittelmeer,
die Summazeit auf die Uhr´n eingführt,
damit ma d´Tog jetzt lenga g´spürt.

Am Sonntag dann, ihr seit´s es wert,
üben mir g´scheit für des Konzert,
Alle san in Prob´dann grennt,
nur oana net, vo Weibern drennt.

Sei Frau ist jung, die Kinder furt.
was er da in da Früh nu tuat?
I wissat´s ned, aber kann mas denga,
G`wiss is, er is später kemma.

Probt ham mia bis an Nochmittag eini,
koa Wunda, bei eam wars ja erscht neini.
Drum Christian, nimm des mit ins Land´l,
und häng dir´s im Büro aufs Wand`l.

In Zukunft proben und üben wir ganz g´wiss.
miteinand, a wann´s z`Weibern „enta“ ist.


Marschmusik-Wertung 1993 in Eberschwang!
Unsere Kapelle tritt in der Leistungsstufe C (mit großer Wende) an. 
Es regnet in Strömen, Zuschauer gibts nur vereinzelt, und Stabführer Dirhammer denkt beim Abmarschieren bereits an das warme Bierzelt - Und pompt vergißt er auf die, große Wende "! 
Fragende Gesichter der Musiker nach dem "Abtreten"; die Auszeichnung kann diemal wohl abgeschrieben werden?
Nach einigen Tagen kommt der Wertungsbericht: Ausgezeichneter Erfolg in Leistungsstufe C!
Die Bewerter hatten anscheinend die gleichen sehnsüchtigen Gedanken wie unser Stabführer!


Berzirksmusikfest in Lohnsburg 1977!  
Unsere Kapelle spielte bereits früh am Morgen bei der Konzertbewertung.  
Es wird daher ein langer Tag werden!  
Die Wartezeit auf den nachmittägigen Festzug wurde auch in verschiedenen Gasthäusern "uberbrückt".  
Als nun endgültig die Aufstellung zum Festzug erfolgen sollte, saß ein "harter Kern" noch immer beim Ornetsmiüller Wirt, darunter auch unser Schlagwerker Max. 
Ein Posaunist wollte für ihn einspringen und die große Trommel übernehmen, da stellte sich heraus, daß Max zwar die Trommel abgestellt, den Schlägel aber fürsorglich eingesteckt hatte!  
So mußte halt der Festzug ohne uns abgehalten werden.  
Die Pattighamer schlichen sich unauffällig an der Tribüne vorbei zu ihren Fahrzeugen.


Landesmusikfest Linz!  (in den 1970er Jahren)
Nach Festzug, Festakt und Mittagessen in Linz machten wir auf der Rückfahrt eine Pause im Stiftskeller Wilhering.  
Es wurde dort sehr gemütlich, da unser damaliger Stabführer gerade Geburtstag feierte. An Wein und Sekt herrschte kein Mangel!
Als zum Aufbruch geblasen wurde, vergaß Kpm. Schoßleitner seinen Musikhut - er mußte also in der Woche darauf noch einmal nach Wilhering fahren!
Wir schaffenten aber die Heimfahrt wieder nicht ohne Unterbrechung und kehrten noch im Gasthaus "Zur Sonne" in Bad Schallerbach zu. Dort wurde es für manchen schon zu „anstrengend“.
Auch unser Stabführer rastete ein wenig im Nahbereich der Straße.
Vorüberspazierende Kurgäste befürchteten sogar, er wäre Opfer eines Verkehrsunfalles geworden ...!

trigonometry homework helper self employed business plan apa term paper research paper authorship order the best homework writing service buy analytical essay pay someone to do term paper on lawsuit how to write an abstract for your dissertation my lung cancer essay